Bereits in der Antike und im darauffolgenden Mittelalter wurde die Rote Bete als gesundes, wohlschmeckendes Lebensmittel geschätzt. Ohne die Möglichkeit wissenschaftlicher Untersuchungsmethoden bestand die Auffassung, dass Rote Beete gesund ist und die Blutqualität bereichert. Daher wurde die Rote Bete einige hundert Jahre v. Chr. durch Griechen und Römer angebaut. Neben der Roten Bete gibt es eine farblose Weiße Bete. Über einen langen Zeitraum wurden, ähnlich wie bei Mangold, neben den Knollen auch die Blätter und Wurzeln verzehrt. Durch die Römer wurde die Rote Bete (Beta vulgaris) den Germanen bekannt. Das Gemüse zählt zu der Gattung der Rüben und zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Die Zubereitung erfolgte auf verschiedene Weise. Ebenso wurde der rote Saft aus frischen zerstoßenen Rüben getrunken. Eindeutige Belege für Rote Bete in Deutschland existieren per Abbildung erst ab dem 16. Jahrhundert. Als gesundheitliche Wirkung wurden der Roten Bete schon seit langer Zeit eine Senkung des Blutdrucks sowie eine Verbesserung von Vitalität und Leistungsvermögen zugeschrieben. Außerdem wurden zahlreiche Speisen durch Rote Bete bereichert.

Nahrhaft und gesund – Rote Bete verfügt über eine beachtliche Kombination wichtiger Inhaltsstoffe

Als Gemüse und in zerkleinerter Form als Salat wird Rote Bete aus frischen oder konservierten Erzeugnissen in zahlreichen Ländern verwendet. Darin sind wertvolle Inhaltsstoffe enthalten:

Vitamine: A, B6, B12, Folsäure, C und D

Mineralstoffe: Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Jod, Zink und Phosphor

Betanin

Betain

Nitrat

Zur beeindruckenden Wirkungsvielfalt Roter Bete zählt die Senkung des Blutdrucks. Aufgrund des hohen Nitrat-Anteils werden die Blutgefäße erweitert, wodurch das Blut besser zirkulieren kann. Dadurch wird auch die Versorgung der Organ- und Muskelzellen mit Nährstoffen und Sauerstoff optimiert. In mehreren wissenschaftlichen Studien wurde diese Wirkung nachgewiesen. Durch zwei Gläser Rote-Bete-Saft pro Tag konnte über einen längeren Zeitraum eine signifikante Blutdrucksenkung bei den Teilnehmern erreicht werden. Dieser Wert blieb bis zu 24 Stunden konstant. Rote Bete ist außerdem bei Eisenmangel hilfreich. In 100 Gramm Roter Bete ist ein Milligramm Eisen enthalten. Insbesondere Frauen sind häufig von diesem Mineralstoffdefizit betroffen. Auf die Exklusivität der Knolle weist auch der auffällig rote Saft hin. Der rote Pflanzenfarbstoff Betanin verfügt über eine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung. Neben dem speziellen Zellschutz stärkt Betanin das allgemeine Immunsystem.

Rote Bete vermindert das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen

Der hohe Eisenanteil in Roter Bete unterstützt die Blutbildung. Betain reguliert den Homocystein-Spiegel und Cholesterinspiegel im Blut. Die toxische Aminosäure Homocystein ist für das Herz gefährlich. Sie entsteht als Abfallprodukt des Proteinstoffwechsels. Das Risiko von Gefäßschäden wird durch die Neutralisierung der Aminosäure Homocystein deutlich verringert. Nach Studienergebnissen kann der Homocystein-Gehalt im Blut durch die tägliche Einnahme von 6 Gramm Betain um bis zu 20 Prozent gesenkt werden. Dadurch kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirksam vorgebeugt werden.

Schutz für Leber und Galle sowie Förderung der körperlichen Entgiftung

Rote Bete kräftigt die Gallenblase und die Funktion der Leberzellen. Die roten Pflanzenfarbstoffe aus der Roten Bete wirken stark antioxidativ und entzündungshemmend. Sie wirken dadurch Zellschäden und Entzündungsprozessen, insbesondere der Haut, entgegen. Betanine stimulieren die Leberzellen und unterstützen dadurch die körperliche Entgiftung. Durch den verdauungsfördernden Einfluss der Roten Bete werden Stoffwechselendprodukte und Toxine schneller ausgeschieden.

Verbesserung der Leistungsfähigkeit durch Rote Bete

Die Inhaltsstoffe Betain und Nitrat sorgen für eine Leistungssteigerung, vermindern den Abbau von Energiereserven und fördern den Aufbau von Muskelmasse. Der hohe Nitratgehalt erweitert die Gefäße und verbessert den Blutfluss. Der Sauerstoffbedarf der Muskeln wird verringert, wodurch sich Belastungen weniger ermüdend auswirken. Gemäß einer Studie an der Uni Exeter verbessern sich Leistung und Ausdauer durch Rote-Bete-Saft um etwa 16 Prozent im hochintensiven Trainingsbereich.

Die Inhaltsstoffe der Roten Bete wirken Krebs-Erkrankungen entgegen

Rote Bete verbessert die Blutbildung und trägt durch die Antioxidantien zur Reduzierung freier Radikale bei. Besonders der konzentrierte Rote Beete Saft ist gesund. In der Naturheilkunde kommt Rote-Bete-Saft sowohl in der Vorbeugung wie auch als begleitende therapeutische Krebsbehandlung zum Einsatz. Durch die Kombination hochwirksamer Inhaltsstoffe wird dem Wurzelgemüse eine krebshemmende Wirkung nachgesprochen. International bekannt sind die positiven Forschungsergebnisse eines ungarischen Arztes im Rahmen der Tumorbekämpfung von Lungen- und Prostatakrebs durch Rote Bete. Forscher vermuten, dass die Stoffe der Roten Bete Katalysatoren enthalten, die für eine optimale Aufnahme der Wirkstoffe sorgen. Insbesondere ist der Rote Beete Saft gesund. Rote Bete sollte daher für eine bestmögliche Wirksamkeit in konzentrierter Form regelmäßig als Saft zugeführt werden. Außerdem sollte ergänzend auf eine nährstoffhaltige ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung und einen gesunden Lebensstil geachtet werden.

Stärkung des Immunsystems durch Rote-Bete-Saft

Das in Roter Bete enthaltene Betanin stärkt die körpereigene Abwehrkraft und verstärkt den Schutz gegen Infekte. Die Wirkung wird durch den hohen Gehalt wertvoller Nährstoffe wie das Hauptschutzvitamin C, Zink und Selen zusätzlich verstärkt. Rote Bete ist eine bewährte Nahrungsergänzung zur Verhinderung lästiger Erkältungen. Aufgrund der vielfachen gesundheitsfördernden Wirkung ist Rote Bete in konzentrierter Form als Saft erhältlich.